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Memorandum für Hermia Szabó-Beuchert
Überschattet wurde das Jahr vom zu frühen Ableben der ebenso liebenswerten wie begnadeten Künstlerin Hermia Szabó-Beuchert.
Nach dem Studium der Malerei, Bildhauerei und Goldschmiedekunst an der Kunstakademie Budapest, wählte sie zusammen mit ihrem Ehemann, Roger Beuchert, Marloffstein bei Erlangen zu ihrem Lebensmittelpunkt und wirkte dort seit Ende der 1970-er Jahre mit hoher Schaffenskraft und reicher Kreativität als freischaffende Buchillustratorin, Maler und Bildhauerin, sowie Galeristin.
Mit ihren intensiven und oft farbenfrohen Bildern und Zeichnungen erwarb sich Frau Szabó-Beuchert ebenso einen künstlerischen Namen von Rang über die Region hinaus, wie mit gelungenen Kompositionen aus Kunst und Technik mittels ihrer staunenswerten Bild- und Lichtinstallationen. In gegenwärtiger Erinnerung seien insbesondere ihre alljährlichen Projekte „Sahnehäubchen“ anlässlich der Erlanger Poetenfeste (das größte literarische Festival in deutschsprachigem Raum), sowie ihre Bild- und Lichtinstallation „Der Berg ruft“ zur künstlerischen Ummalung der im Jahr 2005 gefeierten 250. Erlanger Bergkirchweich zu nennen.
Am 27. Oktober 2005 ist Frau Hermia Szabó-Beuchert nach langer und schwerer Krankheit, gleichwohl mit tapferer und ungebrochener Lebenseinstellung glücklich eingeschlafen.
Für das Konsulat war es eine Ehre und Selbstverständlichkeit in Verbundenheit, ihrer anlässlich des Trauergottesdienstes aus Ungarn angereisten Mutter in diesen schweren Tagen in bescheidener Weise zur Seite stehen zu dürfen.
Tröstlich und von bleibendem Wert ist, dass sich Roger Beuchert der Aufgabe widmet, das künstlerische Erbe seiner Frau zu pflegen und in ihrem Sinne fortzuführen.
Wer den Menschen und Künstlerin Hermia erfahren möchte, kann Informationen unter www.hermia.de abrufen.
Wir gedenken ihr in freundschaftlicher Erinnerung.
Nürnberg im Januar 2006
Honorarkonsulat der Republik Ungarn
i.A. Elisabeth Wirth
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