"Grüne Nacht" Ansbach
Projekt am kleinen Schlossplatz
und Reitbahn, 21. Juli 2007
Weder die Besucher noch die Künstler und Helfer ließen sich vom schlechten Wetter schrecken - Stadt war rappelvoll

"Grüne Nacht" lockte Tausende trotz Regen

Kulturamtsleiter Siegfrie Blank begeister: "Alle haben durchgehalten" - Licht-Installation am Schloss kam gut an

... Besonders gut kam auch die Licht-Installation des Erlanger Künstlers Roger Beuchert am Kleinen Schlossplatz an, der die Fassade der Residenz, den Brunnen und die umliegenden Häuser in ungewohnte Farben tauchte.

... Jede Menge los war auch am Kleinen Schlossplatz, wo die Besucher die Licht-Installation des Erlanger Lichtkünstlers Roger Beuchert, der schon bei den Rokokospielen mitgewirkt hatte, bewunderten: Er projizierte farbenfrohe, plakative Gemälde auf die Schlossfassade, auf die Wasserstrahlen des Brunnens und tauchte die umliegenden Häuser in Rot, Gelb und Orange, was die Architektur-Details klar und ungewohnt hervortreten ließ. Weniger grün als knallbunt war das Ganze, was aber durchaus zum Konzept der "Grünen Nacht" passe, wie Kulturamtsleiter Siegfried Blank sagte. "Grün ist die Leitfarbe, natürlich dürfen auch andere Farben auftauchen."

Fränkische Landeszeitung Montag, 23. Juli 2007

Ansbach im Lichterzauber

Auf dem kleinen Schlossplatz werden zur grünen Nacht wechselnde Bilder der verstorbenen Künstlerin Hermia Szabo-Beuchert (Malerin und Bildhauerin) auf die Fassade der Residenz projiziert, die dadurch zur steinernen Leinwand wird.

Kleiner Schlossplatz und Reitbahn - ab Einbruch der Dunkelheit: Mehr als Grün

Spannende Projektionen von Roger Beuchert

Bei der Planung von Lichtprojekten bezieht Roger Beuchert immer die verschiedenen örtlichen Gegebenheiten mit ein, um eine Einheit zu bekommen. die Installation soll mit dem Platz harmonieren und kein Fremdkörper sein.

Seine Bilder sind durch die Motive und ihrer lebendigen Farbigkeit einzigartig. Um den Bildern einen entsprechenden Rahmen zu geben, wird der gesamte Platz mit in die Projektion einbezogen, teilweise mit farbigem Licht in Bäumen, mit Hervorheben von Strukturen bei Hausfassaden und mit Lichteffekten. Der Besucher soll, egal wo er steht, sich im Mittelpunkt der Lichtprojektion fühlen.

Als Betrachter bekommt er die Möglichkeit, die statisch feste Projektion (keine hektischen Bewegungen) lebendig werden zu lassen, indem er die Schnelligkeit des Perspektivwechsels selbst bestimmt und somit auch zur lebendigen Leinwand wird.

Diese Freiheit des Erlbens lebt von der Einmaligkeit der Illumination (nur eine Nacht). Sie wird somit viel intensiver wahrgenommen und bleibt lebendiger in Erinnerung.

Fränkische Landeszeitung vom 19. Juli 2007