Hermia's Lichtprojektion im Erlanger Schlossgarten
im Rahmen von "Die lange Nacht"
beim 25. Erlanger Poetenfest am 27. August 2005
Sahnehäubchen 3
Pressestimmen
Durch Nebel zur „Bodenlosigkeit“
Das "Sahnehäubchen"-Projekt von Hermia Szabo-Beuchert in der "Langen Nacht"
Der Schlossgarten leuchtet!
Im Rahmen der „Langen Nacht“ präsentiert Hermia Szabo-Beuchert auch beim diesjährigen Poetenfest wieder ein „Sahnehäubchen-Kunstprojekt.
Seit Januar laufen die Vorbereitungen für den letzten Teil der „Sahnehäubchen“-Trilogie, die im Lauf der letzten beiden Poetenfeste begonnen wurde. In der Samstagnacht präsentiert die Rathsbergerin Hermia Szabo-Beuchert von 21.30 bis 24 Uhr im vorderen Teil des Schlossgartens ihre Kunstperformance „Sahnehäubchen 3 — Das große Wörterleuchten“. Nach den Schwerpunktbereichen „Schwarzweißsehen“ und „Farbige Traumsequenzen“ möchte sie in der Anonymität der nächtlichen Dunkelheit ein Gefühl von „Bodenlosigkeit“ vermitteln und legt ihre Farb-, Licht- und Schatteninstallationen deswegen surrealistisch an.

Eine Nebelmaschine wird die Unkonkretheit der Szenerie betonen. Die über Schlossfassade, Orangerie und Markgrafenbrunnen, Passanten, Wege und Rasenflächen verteilten Rotationsmuster und Landschaftsgemälde werden schemenhaft-abstrakt gehalten, während eine Wasserwand im Brunnen als flirrende Projektionsfläche für Farbspiele dient. Nach einer kurzen Einführung um 21.30 Uhr stellen acht regionale Nachwuchspoeten der Erlanger Autorengruppe „Wortwerk“ den Schlossgartenflaneuren einen Querschnitt ihrer Lyrik und Prosa vor, während bunte Heliumballons zu ihren Füßen die Farben wechseln. Zwischendurch sorgt ein DJ für „Nu-Jazz“-Toninstallationen und die kunstverwöhnten Gäste können sich auch lukullisch verwöhnen lassen. Einziger Unsicherheitsfaktor dieses poetischen Kunstevents ist das Wetter, denn es kann bei Regen nicht in geschlossene Räume verlegt werden.
Natalie Bost, Erlanger Nachrichten Samstag 27. August 2005