| Im Rahmen einer ganz ungewöhnlichen Veranstaltung präsentierten die drei fränkischen Ausnahmebetriebe ihre Weine im Weingut Horst Sauer in Escherndorf. Rund 90 Besucher erlebten einen Abend mit „Wein ohne Worte“. Da standen keine Analysenwerte, Öchslegrade oder Fachinformationen im Vordergrund. Vielmehr wurden die Gäste mit Musik, stimmungsvollen Farb-Impressionen und Pantomimenspiel eingestimmt, die Worte für den Wein selber zu finden. „Wir wollen Begeisterung wecken. Dafür braucht man keine Worte. Der Abend steht ganz im Zeichen der Sinne“, sagte Horst Sauer zur Begrüßung.
Der betriebliche Eigennutzen steht dabei vollkommen im Hintergrund. So erfuhren die Gäste erst ganz am Ende des stimmungsvollen Abends, welche Weine sie getrunken hatten. Bis dahin wurde untereinander gerätselt, welcher Wein ein Riesling, welcher ein Silvaner, welcher ein Burgunder war und aus welchem Betrieb der jeweilige Wein stammte. Die Auflösung erfolgte erst ganz zum Schluss und verblüffte die Anwesenden doch sehr. Eine einzige Rebsorte stand im Scheinwerferlicht des Abends: Der Silvaner. Er präsentierte sich in all seiner Vielfalt und Größe - vom aktuellen Jahrgang bis hin zu einer Spätlese aus dem Jahr 1971.
Bildeten die herausragenden Weine zweifelsohne den Mittelpunkt des Abends, so war es faszinierend, auf welche Weise die fünf jungen Sänger von Viva Voce, der Pantomime Dirk Bayer und der Spezialist für Bild- und Lichtinstallation Roger Beuchert die Weine in Szene setzten. Für die passenden kulinarischen Genüsse sorgten Erich Werther und sein Team.
Der Abend begann am Fuße des eindrucksvoll illuminierten Escherndorfer Lumps mit dem Thema „Freude“. Das von der ersten A-cappella-Boyband Deutschlands schwungvoll vorgetragenen „Volare“, eine 2005er Franconia Silvaner Auslese und eine Spanferkelsülze stimmten die Gäste ein. Im weiteren Verlauf folgten im Weinkeller und in den Präsentationsräumen des Weingutes die Gefühle „Verbundenheit“, „Neugierde“, „Selbstbewusstsein“, „Glück“ und „Leidenschaft“.
Die Idee zu diesem außergewöhnlichen Gemeinschaftsprojekt wurde vor zwei Jahren konkretisiert. Über neue Formen der Präsentation soll die Philosophie des modernen Frankenweins besser vermittelt werden. Sowohl der Anspruch an die Qualität, als auch die große Verbundenheit zu Franken und der Enthusiasmus, der sie alle zu ihren gesteckten Zielen treibt, verbindet die drei Weinbaubetriebe, die sich ansonsten durch ihre Größe und Struktur stark von einander unterscheiden. Das ausgewählte Leitmotiv „Eine Liebesbeziehung“ beschreibt dabei das emotionale Gefühl, das jeder von den dreien zum Wein hat.
Wie schmecken „Freude“, „Verbundenheit“, „Neugierde“, „Selbstbewusstsein“, „Glück“ und „Leidenschaft“? Die Besucher der Veranstaltung in Escherndorf haben es bereits erfahren und waren begeistert. Diese Weine, die Geschichten erzählen, gibt es natürlich auch für den Genuss in den eigenen vier Wänden. Das Sortiment „Eine Liebesbeziehung“ mit jeweils zwei Spitzenweinen des Fürstlich Castell’schen Domänenamtes, der WG Nordheim und des Weingutes Horst Sauer ist in allen drei Betrieben erhältlich.
Quelle: Pressebüro Gabriele Brendel
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